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Aus einer Schnapsidee Von 50 zu 1300 Besuchern 

Wie alles begann…

Los ging alles 2014, als wir mit ein paar Freunden in Bremen Horn Lust hatten, unseren Stadtteil durch ein Musikevent zu beleben. Passend dazu schrieb der Beirat Horn-Lehe Fördermittel zur Jugendbeteiligung im Stadtteil aus. Obwohl wir die Idee zunächst etwas naiv fanden bewarben wir uns und erhielten den Zuspruch des Beirates.

Um unser Organisationstalent auf die Probe zu stellen, begannen wir mit der Planung und Durchführung eines kleinen Clubkonzerts mit 50 Besuchern und fünf kleinen, lokalen Bands. Nachdem wir das super geschafft haben, stellten wir dem Beirat Horn-Lehe ein Konzept für eine Open Air Veranstaltung vor. Hierfür gründeten wir den Jugendkulturverein Horn e.V. um selbst als Veranstalter des Festivals zu agieren. Wir wurden zwar von einem VAJA e.V. Mitarbeiter und einer Mitarbeiterin des Horner Ortsamtes unterstützt, jedoch übernahmen wir den Großteil aller Aufgaben wie die Anwerbung von Sponsoren, wichtige Anfragen zur Technik und dem Aufbau, Anfragen an Bands, Kontakt mit der Presse, Finanzen etc.
Im Juli 2015 war es dann so weit und das erste Horn to be wild Festival fand statt. Trotz unglaublichen 38 Grad kamen 350 Besucher in den Rhododendron Park, was für uns ein toller Erfolg war.
Das ganze Event war schon damals nur dank der Unterstützung vieler freiwilliger Freunde möglich!

Durch unseren Erfolg motiviert,

haben wir beschlossen, 2016 weiter zu machen und nun von Jahr zu Jahr besser und auch ein wenig größer zu werden. Wichtig bleibt allerdings auch immer die Förderung der lokalen Musikszene.
Dafür haben wir uns zum einen ein paar Freunde zur Crew dazu geholt, aber auch alle Aufgaben klar strukturiert.
Da wir zum Großteil auch in der Kirchgemeinde Horn mit Jugendlichen gearbeitet haben, sind wir in den Kontakt mit jungen Geflüchteten gekommen und haben daraufhin ein Projekt mit ihnen gegründet. Hierbei haben wir gemeinsam gekocht und verschiedene Speisen probiert, aus denen wir das beste Gericht ausgewählt haben und dann beim Festival angeboten haben. Die dadurch eingenommenen Spenden gingen an das Heim der Geflüchteten.  

Als die Tore des Festivals um 15.00 Uhr geöffnet wurden, füllte sich die Wiese des Rhododendron Parks, noch bevor die erste Band auftrat, sodass wir gegen 18.00 Uhr bereits mit 900 Besuchern ausverkauft waren.  

Im letzten Jahr (2017) haben wir uns noch weiter ausgebaut, das Besuchermaximum erhöht und dementsprechend das Angebot auf dem Festival vergrößert. Unser Fokus lag hierbei auf der Familienfreundlichkeit und somit haben wir mehrere Aktionen für Kinder angeboten sowie eine Kletterwand für Groß und Klein aufgestellt. 
Für die 1300 Besucher waren 80 ehrenamtliche Jugendliche für uns vor Ort, um den Festivaltag möglich zu machen! Wow! 🙂 
Das gesamte Festival stieß auf durchweg positive Rückmeldungen und als die letzte der sechs Bands ihre Show beendete, konnte auch diese Ausgabe des Horn to be Wild Festivals als voller Erfolg verbucht werden.  

Für das vierte HTBW 2018 haben wir uns einen neuen Fokus gesetzt, welcher auf Nachhaltigkeit liegt. Wir haben in unserem Team einen Nachhaltigkeitsbeauftragten gewählt und nun beschäftigen wir uns damit, wie wir uns Festival genauso grün, wie unser Design machen können. Hierzu bald mehr!